Ökologischer Zustand
Alle natürlichen Gewässer sollen nach Möglichkeit bis zum Jahr 2015 den guten ökologischen Zustand erreichen. Wie der ökologische Zustand beurteilt wird, lesen Sie hier:
Bäche, Flüsse und Seen bilden Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Dabei stehen die verschiedenen Lebensgemeinschaften miteinander in Verbindung. Wasserpflanzen geben Kleinlebewesen oder Jungfischen Halt bzw. Unterstand. Plankton und Kleinlebewesen sind Nahrung für Fische usw.. Der ökologische Zustand eines Gewässers kann daher nicht allein anhand einer Komponente beurteilt werden. Vielmehr müssen insgesamt die Lebensgemeinschaften im Gewässer untersucht und beurteilt werden. Das Maß für die Beurteilung des ökologischen Zustands sind dabei das Artenspektrum und die Häufigkeit des Vorkommens von bestimmten Arten. Für die verschiedenen Gewässertypen in Deutschland ist beschrieben worden, welche Artengemeinschaften natürlicherweise dort leben würden. Durch Gewässeruntersuchungen wird der jeweils aktuelle Zustand untersucht und mit dieser Referenzskala verglichen. Zunächst wird dabei jede einzelne biologische Gruppe beurteilt, also
Außerdem werden die chemisch-phyikalische Komponenten untersucht und es wird die Wasserqualität geprüft.
Alle Ergebnisse werden dann zusammengespielt und es wird ein Gesamturteil über den Zustand des Gewässers abgegeben. Die Beurteilung des Gewässerzustands braucht dabei viel Expertenwissen und qualifiziertes Personal.
In der Tabelle ist beschrieben, welche Qualitätskomponenten insgesamt bei der Beurteilung des ökologischen Zustands berücksichtigt werden.
| Biologische Komponenten |
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| Hydromorphologische Komponenten in Unterstützung der biologischen Komponenten |
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| Chemische und physikalisch-chemische Komponenten in Unterstützung der biologischen Komponenten |
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