WRRL/Bestandsaufnahme

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Bestandsaufnahme

Mit der Bestandsaufnahme werden die wichtigsten Grundlagen über die Wasserkörper in einem Einzugsgebiet zusammengestellt. Der genaue Umfang der zu erhebenden Daten ist im Anhang V der Wasserrahmenrichtlinie zusammengestellt. Bei der Bestandsaufnahme werden alle Grundwasserkörper sowie die berichtspflichtigen Oberflächengewässer berücksichtigt.

Aus den Ergebnissen der Bestandsaufnahme werden die wichtigen Bewirtschaftungsfragen sowie Entscheidungen über die zu treffenden Maßnahmen des Bewirtschaftungsplans abgeleitet.

Die erste Bestandsaufnahme musste nach Inkrafttreten der WRRL durchgeführt und bis 2004 veröffentlicht werden. Die erste Überprüfung erfolgte im Jahr 2013 und wird danach alle 6 Jahre wiederholt.

Wir dokumentieren auf dieser Seite die Vorgehensweise und die Grundlagen der Bestandsaufnahme in Nordrhein-Westfalen. Zugleich finden Sie hier Hinweise auf die verwendeten Dokumente.


Bestandsaufnahme 2013

Titelseite PE-Steckbriefe Erft 2014.png

Mit der WRRL-Bestandsaufnahme werden die Grundlagen für die Bewirtschaftungsplanung zusammengetragen. Die zweite Bestandsaufnahme für die Gewässer und Grundwasserkörper in NRW wurde 2013 abgeschlossen.

Mit den vorgelegten Planungseinheiten-Steckbriefen werden die wichtigsten Ergebnisse und Bewertungen aus Gewässerüberwachung und Bestandsaufnahme zusammengefasst und übersichtlich für den Bewirtschaftungsprozess und die Öffentlichkeit dargestellt.


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Bestandsaufnahme 2004

Eb 2004 niederrhein.jpg

In den vorliegenden Ergebnisberichten zur Bestandsaufnahme in NRW sind alle wasserwirtschaftlich relevanten Daten wasserkörperscharf dokumentiert. Hierzu wurde eine Fülle von Daten und Informationen zusammengestellt und ausgewertet. Neben ausführlichen tabellarischen Darstellungen enthalten die Ergebnisberichte auch umfangreiche Kartendarstellungen mit wasserkörperscharfen Informationen für relevante Belastungsparameter.

Folgende Inhalte waren nach den Vorgaben der WRRL zu dokumentieren:

  • Beschreibung der Gewässer (Länge, Größe Einzugsgebiet etc.)
  • Abgrenzung von Wasserkörpern
  • Analyse des chemischen, biologischen und strukturmäßigen Zustands der Gewässer
  • Analyse des mengenmäßigen Zustands des Grundwassers
  • Analyse der Belastungen, die auf die Gewässer einwirken
  • Beschreibung und Überprüfung der Auswirkungen, die die Belastungen für die Gewässer bedeuten
  • Vorläufige Ausweisung künstlicher und erheblich veränderter Wasserkörper
  • Wirtschaftliche Analyse der Wassernutzungen

Die Ergebnisberichte bildeten die Grundlage für den weiteren wasserwirtschaftlichen Vollzug in NRW und insbesondere für die Konzeption eines WRRL-Monitorings sowie für eine effiziente Maßnahmenplanung.


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