Deutsch-Niederländische Zusammenarbeit im Hochwasserschutz

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Freitag, 5. Juli 2019

Deutsch-Niederländische Zusammenarbeit im Hochwasserschutz

Die Deutsch-Niederländische Arbeitsgruppe Hochwasserschutz präsentierte im Rahmen der  gemeinsam ausgerichteten Internationalen Hochwasserkonferenz „Water zonder grenzen/Wasser ohne Grenzen” am 05. Juli 2019 die gemeinsam erarbeitete Studie „Überflutungsrisiko grenzüberschreitende Deichringe am Niederrhein”.

Die Niederlande und das Land Nordrhein-Westfalen setzen sich seit 1997 in der Deutsch-Niederländischen Arbeitsgruppe Hochwasser für den grenzüberschreitenden Hochwasserschutz ein. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien, Wasserbehörden, Provinzen und Kommunen beider Länder, die für die Bewirtschaftung der Gewässer und die Unterhaltung von Hochwasserschutzanlagen zuständig sind. Für Nordrhein-Westfalen ist das Umweltministerium die federführende oberste Landesbehörde. Diese Zusammenarbeit zielt auf den Wissensaustausch, gemeinsame Untersuchungen und die Abstimmung von Maßnahmen im Grenzgebiet Rhein ab.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit hat die Deutsch-Niederländische Arbeitsgruppe Hochwasser in einer gemeinsamen Studie „Überflutungsrisiko grenzüberschreitende Deichringe am Niederrhein” die aktuellen und künftigen Überflutungsrisiken in der deutsch-niederländischen Grenzregion untersucht. Die Studie hat zum Beispiel ergeben, dass das laufende Deichsanierungsprogramm in Nordrhein-Westfalen zu einer erheblichen Verbesserung der Sicherheit auf beiden Seiten der Grenze führt. Nach Abschluss dieser Maßnahmen ist der Hochwasserschutz auf beiden Seiten der Grenze trotz Unterschiede bei der Vorgehensweise vergleichbar. Die Studie wurde 2019 abgeschlossen und während der gemeinsam ausgerichteten Internationalen Hochwasserkonferenz „Water zonder grenzen/Wasser ohne Grenzen” am 05. Juli 2019 präsentiert.

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Im Mittelpunkt der Konferenz am 05. Juli 2019 steht die seit mehr als 20 Jahren erfolgreiche, grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hochwasserschutz am Hauptstrom des Rheins. An der entsprechenden "Gemeinsamen Erklärung", die seit 1997 unterzeichnet und kontinuierlich alle vier bis sechs Jahre verlängert worden ist, wurde während dieser Konferenz im niederländischen Arnheim von den beteiligten Partnern festgehalten. Mit der dort stattgefundenen, erneuten Unterzeichnung bestätigten alle Beteiligten wieder ihre Bereitschaft und das Erfordernis der gemeinsamen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.