GROWA+ NRW 2021

Dienstag, 27. Juni 2017

GROWA+ NRW 2021

Kooperationsprojekt zur Weiterentwicklung der Modellkette RAUMIS-GROWA/mGROWA-DENUZ-WEKU

Mit der Modellkette RAUMIS-GROWA/mGROWA-DENUZ-WEKU werden in NRW die Stickstoffeinträge aus landwirtschaftlichen Böden in das Grundwasser regional auflösend berechnet. Außerdem wird ermittelt,  welche Maßnahmen geeignet bzw. erforderlich sind, um die Ziele und Anforderungen der EG-Wasserrahmenrichtlinie, der Nitratrichtlinie und der Meeresschutzrichtlinie zu erreichen.

Projektdaten

TitelKooperationsprojekt zur Weiterentwicklung der Modellkette RAUMIS-GROWA/mGROWA-DENUZ-WEKU
AbkürzungGROWA+ NRW 2021
Durchführende InstitutionenLANUV, Forschungszentrum Jülich, Geologischer Dienst NRW, Landwirtschaftskammer NRW, Thünen Institut
ProjektleitungLANUV NRW
Status12/2015 - 12/2019

Anlass

Mit der Modellkette RAUMIS-GROWA/mGROWA-DENUZ-WEKU werden in Nordrhein-Westfalen die Stickstoffeinträge aus landwirtschaftlichen Böden in das Grundwasser regional auflösend berechnet. Berechnet wird auch, wie hoch der Reduktionsbedarf der landwirtschaftlich bedingten N-Bilanzüberschüsse ist und welche Maßnahmen geeignet bzw. erforderlich sind, um die Ziele und Anforderungen der EG-Wasserrahmenrichtlinie, der Nitratrichtlinie und der Meeresschutzrichtlinie zu erreichen.

Modellkette RAUMIS-GROWA/mGROWA-DENUZ-WEKU

28.06.2017
Modellkette RAUMIS – mGROWA – DENUZ – WEKU im Projekt GROWA+ NRW 2021
Modellkette RAUMIS-GROWA/mGROWA-DENUZ-WEKU. Quelle: LANUV NRW

Ziel

Zur Weiterentwicklung der Modellkette, Aktualisierung und Verdichtung der Datengrundlagen und zur Einbeziehung der maßgeblichen, landesweit bzw. regional vorliegenden Daten und der landesweiten und auch bundesweiten Expertisen wurde Ende 2015 unter Leitung des LANUV ein umfangreiches Kooperationsprojekt namens GROWA+ NRW 2021 aufgelegt. 

Projektstruktur

Das Projekt gliedert sich in vier Teilprojekte zuzüglich Administration des Projekts und der Daten („TP 5“):

  • TP 1 Stickstoffbilanzen: (Durchführung: Thünen-Institut in Zusammenarbeit mit Landwirtschaftskammer NRW)
  • TP 2 Hydrogeologie, Wasserhaushalt und Stickstoffeintrag: Methodische Weiterentwicklung zur Berechnung der Wasserhaushaltskomponenten und des N-Eintrags ins Grundwasser (Durchführung: FZ-Jülich zusammen mit GD und LANUV)
  • TP 3 Hydrogeologie und Stofftransport: Abschätzung mittlerer Verweilzeiten in der ungesättigten Zone und im oberen Grundwasserleiter (Durchführung: FZ-Jülich und Geologischer Dienst NRW zusammen mit GD und LANUV)
  • TP 4 Hydrogeologie und Stickstoffabbau: Abschätzung des vorhandenen Denitrifikationspotentials im Grundwasser und Identifizierung von Gebieten mit möglicherweise nachlassender Denitrifikationskapazität (Durchführung: FZ-Jülich zusammen mit GD und LANUV) 

Zitat des wissenschaftlichen Koordinators von GROWA+ NRW 2021 (Prof. Dr. Wendland, Forschungszentrum Jülich):
Die Herausforderung in diesem Projekt besteht darin, dass es zu einer gezielten separaten Weiterentwicklung der Einzelmodelle kommt und parallel zu einer Anwendung des Modellverbundes. Beides muss im Auge behalten werden…


Eckdaten:

  • Laufzeit des Projektes: 04.12.2015 –31.12.2019
  • Jährlicher Begleit-AK (Vertreter der „AG Grundwasser“ + „AG WRRL“)
  • 2x jährlich Projekt-AK (Projektmitarbeiter bzw. Kooperationspartner)
  • Weitere Workshops und Experten-Arbeitskreise (Hinzuziehung von Fachleuten, nach Themen)
  • Geplante Abschlussveranstaltung im Jahr 2019