Hochwasser an der Erft – ein Phänomen vergangener Zeiten?

Hochwasser an der Erft – ein Phänomen vergangener Zeiten?

Hochwasserrisikomanagement im Erfteinzugsgebiet – weiterführende Informationen finden Sie hier!

Hochwasser sind Naturphänomene, die aller Voraussicht nach zukünftig eher zu- als abnehmen werden. Damit müssen wir umgehen.

Hochwasser an der Erft – 2007 bei Weilerswist

Hochwasser an der Erft – 2007 bei Weilerswist

02.08.2017
Erft, Hochwasser
Hochwasser an der Erft – 2007 bei Weilerswist. Quelle: Freiwillige Feuerwehr Weilerswist

Das Teileinzuggebiet Erft erstreckt sich von der Eifel bis in das niederrheinische Tiefland. Bei Neuss mündet die Erft in den Rhein. Diverse Schutzeinrichtungen sorgen für einen Schutz gegen Hochwasser. Damit sind in vielen Kommunen Siedlungsbereiche vor Überflutung bis mindestens zu einem HQ100 geschützt. Bei Rheinhochwasser schützt ein Rückstaudeich an der Erft das Stadtgebiet von Neuss vor Überflutung. Viele Kommunen arbeiten aktuell an weiteren Hochwasserschutzmaßnahmen.

Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten

Für die nach der vorläufigen Bewertung als Risikogebiete eingestuften Gewässerabschnitte werden Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten erstellt. Mithilfe dieser Karten erkennen Sie, wo in Ihrer Region oder Ihrer Stadt konkret Gefahren und Risiken durch Hochwasser bestehen. Auf dieser Basis können Sie die individuelle Gefahrenlage bewerten und vorbeugende Maßnahmen zur Verminderung von Schäden planen.

Hochwasserrisikomanagement in Kommunen

Gemeinsam mit den Bezirksregierungen haben die Kommunen die für den Schutz und die Vorsorge relevanten Maßnahmen identifiziert und in einem Maßnahmenplan zusammengetragen. Die kommunalen Steckbriefe beinhalten die auf dem jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtgebiet umgesetzten und geplanten Maßnahmen zur Reduzierung des Hochwasserrisikos. Diese Maßnahmen gilt es nun in den kommenden Jahren umzusetzen bzw. fortzuführen, damit gemeinsam eine wirksame Reduzierung und Vermeidung von Hochwasserrisiken erreicht werden kann.