Hochwasser an der Lippe – ein Phänomen vergangener Zeiten?

Hochwasser an der Lippe – ein Phänomen vergangener Zeiten?

Hochwasserrisikomanagement im Lippeeinzugsgebiet – weiterführende Informationen finden Sie hier!

Hochwasser sind Naturphänomene, die aller Voraussicht nach zukünftig eher zu- als abnehmen werden. Damit müssen wir umgehen.

Hochwasser an der Gieseler in Lippstadt

Hochwasser an der Gieseler in Lippstadt

02.08.2017
Lippe-EZG, Gieseler, Hochwasser
Hochwasser an der Gieseler in Lippstadt. Quelle: Bezirksregierung Arnsberg

Die wichtigsten Nebenflüsse der Lippe sind die Alme, Glenne, Ahse, Seseke sowie Stever. Dort sorgen diverse Schutzeinrichtungen für einen Schutz gegen Hochwasser. In den Oberläufen von Lippe, Alme und einigen Nebengewässern können bei Hochwasser hohe Fließgeschwindigkeiten auftreten. Besonders im Mittel- und Unterlauf der Lippe spielen Deiche eine wichtige Rolle im Hochwasserschutz. Eine Besonderheit stellen die Poldergebiete im Unterlauf dar, die durch Bergsenkungen entstanden sind. Sie werden im Hochwasserfall mit Pumpanlagen entwässert. Der Hochwasserschutz an der Lippe wird laufend verbessert.

Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten

Für die nach der vorläufigen Bewertung als Risikogebiete eingestuften Gewässerabschnitte werden Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten erstellt. Mithilfe dieser Karten erkennen Sie, wo in Ihrer Region oder Ihrer Stadt konkret Gefahren und Risiken durch Hochwasser bestehen. Auf dieser Basis können Sie die individuelle Gefahrenlage bewerten und vorbeugende Maßnahmen zur Verminderung von Schäden planen.

Hochwasserrisikomanagement in Kommunen

Gemeinsam mit den Bezirksregierungen haben die Kommunen die für den Schutz und die Vorsorge relevanten Maßnahmen identifiziert und in einem Maßnahmenplan zusammengetragen. Die kommunalen Steckbriefe beinhalten die auf dem jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtgebiet umgesetzten und geplanten Maßnahmen zur Reduzierung des Hochwasserrisikos. Diese Maßnahmen gilt es nun in den kommenden Jahren umzusetzen bzw. fortzuführen, damit gemeinsam eine wirksame Reduzierung und Vermeidung von Hochwasserrisiken erreicht werden kann.