Hochwasser an der Ruhr – ein Phänomen vergangener Zeiten?

Hochwasser an der Ruhr – ein Phänomen vergangener Zeiten?

Hochwasserrisikomanagement im Ruhreinzugsgebiet – weiterführende Informationen finden Sie hier!

Hochwasser sind Naturphänomene, die aller Voraussicht nach zukünftig eher zu- als abnehmen werden. Damit müssen wir umgehen.

Hochwasser an der Ruhr

Hochwasser an der Ruhr

Ruhr-EZG, Ruhr
Hochwasser an der Ruhr. Quelle: LANUV

Die Ruhr bildet mit ihren Zuflüssen das zentrale Fließgewässersystem des Hochsauerlandes. Sie mündet nach 219 Fließkilometern in Duisburg in den Rhein. Ihr Einzugsgebiet bietet kaum einen natürlichen Hochwasserrückhalt. Drei der 17 Talsperren in ihrem Einzugsgebiet dienen u. a. dem Hochwasserschutz und reduzieren vor allem im Winter die Hochwasserspitzen. Zusätzliche Schutzeinrichtungen schützen die Ruhrgebietsstädte vor Überflutung bis mindestens zu einem 100-jährlichen Hochwasser. Weitere Maßnahmen sind in Arbeit.

Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten

Für die nach der vorläufigen Bewertung als Risikogebiete eingestuften Gewässerabschnitte werden Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten erstellt. Mithilfe dieser Karten erkennen Sie, wo in Ihrer Region oder Ihrer Stadt konkret Gefahren und Risiken durch Hochwasser bestehen. Auf dieser Basis können Sie die individuelle Gefahrenlage bewerten und vorbeugende Maßnahmen zur Verminderung von Schäden planen.

Hochwasserrisikomanagement in Kommunen

Gemeinsam mit den Bezirksregierungen haben die Kommunen die für den Schutz und die Vorsorge relevanten Maßnahmen identifiziert und in einem Maßnahmenplan zusammengetragen. Die kommunalen Steckbriefe beinhalten die auf dem jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtgebiet umgesetzten und geplanten Maßnahmen zur Reduzierung des Hochwasserrisikos. Diese Maßnahmen gilt es nun in den kommenden Jahren umzusetzen bzw. fortzuführen, damit gemeinsam eine wirksame Reduzierung und Vermeidung von Hochwasserrisiken erreicht werden kann.