Informationen zur Hochwasserbewältigung Sommer 2021

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Freitag, 16. Juli 2021

Informationen zur Hochwasserbewältigung Sommer 2021

Hier erfahren Sie, wie Kommunen und Betroffene Unterstützung zum Wiederaufbau erhalten können und wo Sie Informationen zum Thema Hochwasser finden.

Viele Regionen in NRW sind von den Schäden durch die Starkregenüberflutungen und Hochwasser besonders betroffen.

Nach dem Hochwasserereignis geht es um die Analyse des Hochwassergeschehens, die Bewältigung der Schäden und die Unterstützung der vom Hochwasser betroffenen Menschen, Unternehmen und Kommunen.

Wiederaufbauhilfe für Betroffene

Auf dieser Internetseite des Umweltministeriums finden Sie Informationen zum Umfang und zur Beantragung der Wiederaufbauhilfe.

Zusätzlich bietet sie weiterführende Links u. a. zu mitwirkenden Ministerien und Behörden, an die Betroffene sich wenden können sowie zur Spendenaktion „NRW hilft“.

Wo bekomme ich Hilfe?

Wie kann ich helfen?

Aktuelle Informationen zur Hochwasserlage

Sonstige Informationen


 

Was können die Kommunen tun?

In den vom Hochwasser betroffenen Kommunen leisten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Einsatzkräfte und auch viele ehrenamtliche Helfer und Helferinnen aufopferungsvolle Arbeit. Sie unterstützen betroffenen Menschen, beseitigen Schäden und Müllberge, kümmern sich um den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur und organisieren Spendenaktionen.

Nach einem Hochwasser müssen u. a. Aufräumarbeiten koordiniert, mögliche Versorgungsunterbrechungen wiederhergestellt sowie Schäden aufgenommen und dokumentiert werden. Jedes Hochwasserereignis erfordert auch Analysen und Maßnahmen, um die zukünftige Anfälligkeit der Kommune gegenüber zukünftigen Hochwassergefahren zu mindern. Hierfür muss das Ereignis strukturiert aufgearbeitet und evaluiert werden. Durch eine gründliche Nachbereitung von Hochwasserereignissen können Schwachstellen des Hochwasserschutzes identifiziert, Maßnahmen angepasst und gewonnene Erkenntnisse in die Vorsorge einfließen.

Grundsätzlich sollte jede Kommune die Themen Hochwasser- und Starkregenvorsorge nun stärker priorisieren und Maßnahmen treffen, um den eigenen Schutz und den der Bevölkerung zu verbessern. Dazu enthält das Internetangebot es Umweltministeriums umfangreiche Informationen und Anleitungen, die über die Navigation der Internetseite www.flussgebiete.nrw.de oder direkt z.B. über folgende Links erreicht werden können:

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:

Kommunale Starkregenvorsorge

Um die Gesundheit und die Lebensgrundlagen ihrer Bürgerinnen und Bürger zu schützen, aber auch um Kosten durch Schäden an der kommunalen Infrastruktur zu vermeiden, arbeiten derzeit viele Kommunen an der Realisierung eines Starkregenrisikomanagements. Hierzu bietet die „Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement“ kommunalen Fachplanern und Entscheidungsträgern praxisorientierte Hilfestellungen und ein landesweit einheitliches Vorgehen zur Risikominderung.

Überdies werden die Bedingungen zur Förderung gemäß der aktuellen Förderrichtlinie Hochwasserrisikomanagement und Wasserrahmenrichtlinie vom 11. April 2017 (FöRL HWRM/WRRL) erläutert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Starkregen: https://www.flussgebiete.nrw.de/starkregen-7994

Arbeitshilfe Kommunales Starkregenrisikomanagement 2018 Titel

Arbeitshilfe Kommunales Starkregenrisikomanagement 2018 Titel

19.12.2018
HWRM, Starkregen

Was können die Bürgerinnen und Bürger tun?

Wenn Sie von Hochwasser betroffen sind, finden Sie viele hilfreiche Informationen auf der Informationsseite des BBK zur Hochwasserlage in Deutschland mit Kontaktdaten zu Kommunen und mehr.

Nachdem das Hochwasser abgelaufen ist, werden die Ausmaße der angerichteten Schäden sichtbar. Mobilisieren Sie Ihre Kräfte für die Schadenssichtung, das Aufräumen, die Schadensbeseitigung und den Wiederaufbau. Dabei sollten Sie einige wichtige Punkte beachten, um den Aufwand zu reduzieren und Folgeschäden zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:


 

Was zeigen die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten?

Die Karten enthalten Informationen zu den Flächen, für die potenziell ein Hochwasserrisiko besteht, das von Flüssen ausgeht.

Die Hochwassergefahrenkarten informieren über die mögliche Ausdehnung und Tiefe einer Überflutung. Dabei wird dargestellt, wie das Ausmaß der Überflutung für ein häufiges, mittleres (statistisch 100-jährliches) und seltenes (extremes) Hochwasserereignis zu erwarten ist.

Die Hochwasserrisikokarten zeigen die Nutzungen Siedlungsflächen, Kulturgüter, Schutzgebiete, Wirtschaftsbetriebe und wirtschaftlich bedeutsame Infrastruktureinrichtungen, wie sie unter den vorgenannten drei Szenarien durch Hochwasser betroffen sind.

Weiterführende Informationen zu den Karten

Lesehilfe für Hochwassergefahrenkarten (HWGK) und Hochwasserrisikokarten (HWRK) (pdf-Dokument)

Die „Lesehilfe“ unterstützt Sie dabei, die Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten Ihrer Region richtig zu interpretieren und zu nutzen.


 

Wie unterstützt das Land die Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger?

Für den Umgang mit Risiken sind Aktivitäten sowohl vom Land, von der Kommune als auch von den Bürgerinnen und Bürgern nötig. Das Land NRW koordiniert hierzu die landesweite Strategie des Hochwasserrisikomanagements und die Bereitstellung von Informationen auf unterschiedlichen Ebenen:

  • Betrieb des Hochwassermeldedienstes NRW des LANUV
  • Bereitstellung von finanzieller Soforthilfe
  • Bereitstellung von Wiederaufbauhilfen (siehe https://www.land.nrw/wiederaufbauhilfe)
  • Bezirksregierungen
    • Koordination des Hochwasserrisikomanagements
  • Kommunen
  • Bürgerinnen und Bürger
    • Finanzielle Hilfen und Steuererleichterungen für vom Hochwasser geschädigte Bürgerinnen und Bürger
    • Bereitstellung von Informationen durch Internet, Medien und Veranstaltungen

 

  

 

Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen"

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen" Fluthilfe eingerichtet.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren bei der Beantragung von Hilfen für den Wiederaufbau

Das Angebot richtet sich an betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie betroffene Unternehmen.


0211 / 4684-4994

Montag–Freitag, 8–18 Uhr
Samstag und Sonntag, 10–16 Uhr