LAWA-Programmmaßnahme 029

LAWA-Programmmaßnahme 029

Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoff- und Feinmaterialeinträge durch Erosion und Abschwemmung aus der Landwirtschaft

Programmmaßnahme - 029

Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoff- und Feinmaterialeinträge durch Erosion und Abschwemmung aus der Landwirtschaft

Maßnahmen zur Erosionsminderung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die über die gute fachliche Praxis hinausgehen, z. B. pfluglose, konservierende Bodenbearbeitung, erosionsmindernde Schlagunterteilung, Hangrinnenbegrünung, Zwischenfruchtanbau

Belastungstyp nach WRRL, Anhang II
EU-Art nach HWRM-RL
Diffuse Quellen: Landwirtschaft
Zuordnung Richtlinie WRRL/OW
Wechselwirkung WRRL-HWRMRL M1
EU-Schlüsselmaßnahme 2
Bisherige Bezeichnung (NRW) DQ_OW_U52_Landwirtschaft
Bereich OW/GW OW
Art der Erfassung/Zählweise Maßnahmenfläche [ha]
Signifikante Belastung
(nach WRRL, Anhang II)
Diffuse Quellen
Belastung/Ursache Landwirtschaft
Vollzugsmaßnahme

U. a. sind folgende Maßnahmen zu nennen:

  • Einhaltung eines Mindestabstandes zum Gewässer bei Ackernutzung und Weidehaltung
  • Anpassung der Nutzung (z. B. Acker -> Grünland/Wald) in erosionsgefährdeten Lagen
  • Gewässerrandstreifen.
Wirkung Vor allem Reduzierung der P-Frachten, auch eine Senkung von N-, ASF- und PBSM-Frachten ist zu erwarten.
Nebenwirkungen  
Rechtliche Grundlagen
  • OGewV
Potenzieller Maßnahmenträger -
Kriterien für signifikante Nutzungseinschränkungen -
Hinweise zur Kostenermittlung

Mögliche Kostenbereiche:

  • direkte Eintragsvermeidung, z. B. Anlage von Gewässerschutzstreifen (Flächenkosten, Umgestaltung)
  • Maßnahmen auf den von Erosion betroffenen Flächen (z. B. Förderung der Dauerbegrünung, Mulchsaat, etc.)
Dokumentationsbedarf seitens der Geschäftsstellen -
Bemerkung  
Hinweise zum Umsetzungsstatus Siehe: Umsetzungsstand von Programmmaßnahmen
Die Maßnahme ist abgeschlossen, wenn

wenn der gute ökologische Zustand/das gute ökologische Potenzial erreicht ist oder eine Zielverfehlung nicht auf Erosionserscheinungen (v. a. AFS-Einträge und Überschreitungen der P-Orientierungswerte) zurückzuführen ist.

Eine dauerhafte Aufrechterhaltung der eingeleiteten Maßnahmen muss sichergestellt sein.


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