LAWA-Programmmaßnahme 093

LAWA-Programmmaßnahme 093

Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landentwässerung

Programmmaßnahme - 093

Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landentwässerung

Maßnahmen zur Verringerung von Belastungen durch Landentwässerung umfassen z.B. den Verschluss und/oder Rückbau von Drainagen sowie Abschottung von Gräben, Laufverlängerungen zur Verbesserung des Wasserrückhaltes.

Belastungstyp nach WRRL, Anhang II
EU-Art nach HWRM-RL
Andere anthropogene Auswirkungen: Landentwässerung
Zuordnung Richtlinie WRRL/OW
Wechselwirkung WRRL-HWRMRL M1
EU-Schlüsselmaßnahme -
Bisherige Bezeichnung (NRW) SO_OW_U28_Landentwässerung
Bereich OW/GW OW
Art der Erfassung/Zählweise Einzelmaßnahme [Anzahl]
Signifikante Belastung
(nach WRRL, Anhang II)
Sonstige Belastungen
Belastung/Ursache Landentwässerung
Vollzugsmaßnahme -
Wirkung -
Nebenwirkungen  
Rechtliche Grundlagen -
Potenzieller Maßnahmenträger Wasser- und Bodenverbände, Landwirtschaft, Kommunen
Kriterien für signifikante Nutzungseinschränkungen -
Hinweise zur Kostenermittlung -
Dokumentationsbedarf seitens der Geschäftsstellen -
Bemerkung Die Maßnahme sollte bei anthropogen bedingt trockenfallenden Gewässern geprüft werden, v.a. in intensiv entwässerten landwirtschaftlichen Gebieten.
Stoffliche Belastungen durch Landentwässerungseinrichtungen (Drainagen und Gräben) sind unter die Maßnahmen 031 Landwirtschaft (für Nährstoffe) und 032 Landwirtschaft (für PSM) zu fassen.
Hinweise zum Umsetzungsstatus -
Die Maßnahme ist abgeschlossen, wenn Die Zeiten, in denen die Gewässer trocken fallen oder extrem wenig Wasser führen, sind gegenüber dem Ausgangszustand deutlich reduziert. Das biologische Monitoring weist das Vorkommen aquatisch lebender Arten nach.


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