LAWA-Programmmaßnahme 506

LAWA-Programmmaßnahme 506

Freiwillige Kooperationen

Programmmaßnahme - 506

Freiwillige Kooperationen

WRRL: z. B. Kooperationen zwischen Landwirten und Wasserversorgern mit dem Ziel der gewässerschonenden Landbewirtschaftung, um auf diesem Weg das gewonnene Trinkwasser reinzuhalten

Belastungstyp nach WRRL, Anhang II
EU-Art nach HWRM-RL
Konzeptionelle Maßnahmen
Zuordnung Richtlinie KONZ
Wechselwirkung WRRL-HWRMRL M1
EU-Schlüsselmaßnahme 12
Bisherige Bezeichnung (NRW) Alle K59-Maßnahmen
Bereich OW/GW  
Art der Erfassung/Zählweise OWK / GWK
Signifikante Belastung
(nach WRRL, Anhang II)
Landwirtschaft
Belastung/Ursache diffuse Einträge aus der Landbewirtschaftung
Vollzugsmaßnahme  
Wirkung Reduzierung der Nitratkonzentrationen und/oder PBSM im Rohwasser.
Nebenwirkungen  
Rechtliche Grundlagen  
Potenzieller Maßnahmenträger Wasserversorger
Kriterien für signifikante Nutzungseinschränkungen  
Hinweise zur Kostenermittlung Für die Kostenabschätzung sollte auf Erfahrungswerte aus bestehenden Kooperationen zurückgegriffen werden.
Dokumentationsbedarf seitens der Geschäftsstellen Das Gebiet für die geplante Kooperation ist zu dokumentieren, ebenso sind die Ausgangsbedingungen zu erfassen.
Bemerkung Hierher nur die Einrichtung neuer Kooperationen, die bislang nicht bestanden haben.
Hinweise zum Umsetzungsstatus Mit der Erstellung eines geeigneten Kooperationsvertrages gilt die Maßnahme als begonnen. Für die Umsetzung sind Kooperationspartner zu gewinnen, die ihre Landbewirtschaftung umstellen.
Die Maßnahme ist abgeschlossen, wenn Innerhalb des Bewirtschaftungszyklus ist ein gültiger Kooperationsvertrag zwischen Wasserversorger und Landwirten abzuschließen. Die zahl der beteiligten landwirte muss so groß sein, dass von einer erkennbaren Wirkung der veränderten Landbewirtschaftung ausgegangen werden kann. Die Umsetzung solcher Maßnahmen muss nachweislich begonnen haben.


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