Monitoringleitfaden – Oberflächengewässer

Dienstag, 25. Juli 2017

Monitoringleitfaden – Oberflächengewässer

Für die korrekte und einheitliche Durchführung des Monitorings wurden in NRW Leitfäden entwickelt, die regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.

Achtung veraltete Informationen!

Beachten Sie bitte, dass die Monitoring-Leitfäden in Vorbereitung auf den dritten Bewirtschaftungsplan überarbeitet werden. Zurzeit sind deshalb hier noch Informationen enthalten, die für den ersten und zweiten Bewirtschaftungsplan relevant waren. Neue Informationen zu den Monitoringleitfäden werden wir im Laufe des Jahres hier einstellen. Danke für Ihr Verständnis.

Mit den nordrhein-westfälischen Leitfäden für das Monitoring ("Monitoring-Leitfäden") wird die Methodik der Gewässermonitorings und der Bewertung in NRW für alle Interessierten umfassend dokumentiert. Die darin beschriebenen Verfahren und Methoden gelten auch als Vorgabe für Institute, Wasserverbände oder weitere, die im Auftrag des Landes entsprechende Untersuchungen durchführen. 

  • Leitfaden für das Monitoring der Oberflächengewässer

Leitfaden für das Monitoring der Oberflächengewässer

Teil A des Leitfadens für das Monitoring der Oberflächengewässer

Dieser Teil erläutert die Grundlagen des Monitorings der Oberflächengewässer, die Vorgehensweise bei der Probenahme, sowie die messstellen- und parameterbezogene Bewertung. Es werden die anzuwendenden Untersuchungsverfahren sowie die Bewertungsregeln ebenso erläutert wie Maßnahmen zur analytischen Qualitätssicherung.

Sämtliche Verfahren und Bewertungsvorgaben entsprechen den Empfehlungen der LAWA, Rahmenkonzeption Teil B. In diesem Leitfaden werden alle für NRW relevanten Kategorien von Oberflächengewässern berücksichtigt.  

Teil B des Leitfadens für das Monitoring der Oberflächengewässer 

Dieser Teil beschäftigt sich mit der Konzeption von Messprogrammen. Es wird beschrieben, wie für die verschiedenen Aufgabenstellungen des Monitorings

  • Überblicksweise Überwachung,
  • Operative Überwachung und
  • Ermittelnde Überwachung 

Messprogramme aufzustellen sind. Die drei Überwachungsarten decken neben den Erfordernissen der verschiedenen Rechtsvorschriften aus dem Bereich des Gewässerschutzes auch sonstige Überwachungspflichten, z.B. aus der Bund/Ländervereinbarung zum Datenaustausch, zu Vereinbarungen der Flussgebiete sowie die Erfordernisse der Alarmüberwachung ab. Fließgewässeruntersuchungen, die zum Beispiel zur Ursachen- und Folgenklärung im Zusammenhang mit „Öl- und Giftunfällen“ durchgeführt werden, werden unter „ermittelnder Überwachung“ erfasst. 

Die Koordination und Gestaltung der Messprogramme wird vom LANUV NRW in Abstimmung mit den Geschäftsstellen zur Umsetzung der EG-WRRL durchgeführt. Die Durchführung des Gewässermonitorings liegt in der Verantwortung des LANUV.  

 Teil C des Leitfadens für das Monitoring der Oberflächengewässer

Dieser Teil beschreibt die Vorgehensweisen und Verfahren zur Beurteilung des Gewässerzustandes gemäß EG-WRRL. Es wird insbesondere beschrieben, wie die an den Messstellen gewonnenen Bewertungsergebnisse zu einer Beurteilung der Wasserkörper führt. Die Bewertung der Wasserkörper ist so durchzuführen, dass sich für den ökologischen wie für den chemischen Zustand ein eindeutiges Urteil für den ganzen Wasserkörper ergibt. Es erfolgt keine weitere Untergliederung des Wasserkörpers in Bereiche, die unterschiedlichen Klassen zugeordnet sind. 

Außerdem wird erläutert, in welcher Weise die Darstellung der Bewertungsergebnisse in Karten zu erfolgen hat.

 Teil D des Leitfadens für das Monitoring der Oberflächengewässer

Dieser Teil umfasst zahlreiche Anlagen zu den Teilen A bis C. Diese enthalten neben Begriffsdefinitionen z.B. Listen von Umweltqualitätsnormen und Grenzwerten, Aufstellungen von Messstellen oder auch weitergehende Erläuterungen zu speziellen Fragestellungen wie z.B. zur Auswahl von Messstellen zur Bestimmung von Stofffrachten, zur Vorgehensweise bei der Berechnung von Frachten in fließenden Gewässern oder zu Fragen des Datenmanagements und der Qualitätssicherung.

Anlagen zum Monitoring-Leitfaden Oberflächengewässer

D1: Abkürzungsverzeichnis

In dieser Anlage sind alle Abkürzungen erläutert, die in den Leitfäden verwendet werden.

Zur Anlage D1

D2: Begriffsdefinitionen

In dieser Anlage sind alle Fachbegriffe erläutert, die in den Leitfäden verwendet werden.

Zur Anlage D2

D3: Stoffe: Analysenverfahren und Bestimmungsgrenzen 

Diese Anlage enthält eine Tabelle der relevanten Analysenverfahren und ihren jeweiligen Bestimmungsgrenzen. Teilweise sind auch Alternativverfahren angegeben.

D4: Stoffe: Umweltqualitätsnormen und Orientierungswerte (D4-Liste)

In dieser Anlage sind alle relevanten Umweltqualitätsnormen und Orientierungswerte für chemische Parameter und ihre jeweiligen Rechtsgrundlagen aufgeführt.

Nicht aufgeführt sind die Orientierungswerte für die allgemeinen chemisch-physikalischen Parameter gemäß OGewV 2016 (Anlage 7); diese befinden sich in der Anlage D5.

Zur Anlage D4

D5: Allgemeine physikalisch-chemische Qualitätskomponenten

Diese Anlage enthält die ACP-Orientierungswerte für die allgemeinen chemisch-physikalischen Parameter.

D6: Überblicksmessstellen NRW

Diese Anlage enthält Tabellen zu den Überblicks- und LAWA-Messstellen in Nordrhein-Westfalen.

Zur Anlage D6

D7: Ideale Messstellen zur Bestimmung von Stofffrachten

Diese Anlage enthält Erläuterungen zur Wahl von Messstellen zur Bestimmung von Stofffrachten.

Zur Anlage D7

D8: Berechnung von Frachten in fließenden Gewässern

In dieser Anlage wird die Vorgehensweise bei der Frachtberechnung erläutert.

D9: Probenahme- und Bewertungsverfahren Biologie 

Diese Anlage enthält umfangreiche Informationen und Festlegungen zu den Probenahme- und Bewertungsverfahren im Bereich der Biologie.

Zur Anlage D9

D10: Qualitätssicherung

Diese Anlage enthält Informationen zur Datenhaltung und zur Qualitätssicherung.

Zur Anlage D10

D11: Datenaustauschformate 

Diese Anlage enthält Excel-Dateien, durch die die verschiedenen Datenaustauschformate beschrieben werden. Bitte beachten Sie, dass diese Dateien nicht mehr aktuell sind.

D12: Indikation von Belastungen

Diese Anlage enthält Tabellen, in denen überblicksartig dargestellt ist, anhand welcher Kenngrößen die Belastungen von Gewässern und ihre Ursachen indiziert werden können.

Zur Anlage D12

D13: Wirkstoffliste PSM

Diese Anlage enthält eine Tabelle der im Rahmen des Monitorings untersuchten Pflanzenbehandungs- und Pflanzenschutzmittelwirkstoffe.

Zur Anlage D13

D15: Mustervereinbarung zur Mitwirkung Dritter

Diese Anlage beschreibt die Vorgehensweise bei der Einbindung externer Stellen (z.B. Wasserverbände) in die Aufgaben des Monitorings.

Zur Anlage D15

D16: Grundlagen des Pegelwesens 

Diese Anlage beschreibt die Grundprinzipien des Pegelwesens und enthält Hinweise zur Standortwahl und zur Auswertung der Daten.

Zur Anlage D16

D17: Leitfaden "Monitoring zur Erfolgskontrolle"

Diese Anlage enthält den "NRW-Leitfaden Monitoring zur Erfolgskontrolle". Darin werden Empfehlungen zur Planung und Durchführung von Untersuchungen zur Erfolgskontrolle bei der Umsetzung von Maßnahmen nach EG-WRRL gegeben. Die Anhänge enthalten ein Anwendungsbeispiel, ein Meldeformular und Tabellen zu den verschiedenen Programmmaßnahmen.

Anhang A2 (Meldeformular)

Anhang A3 (Maßnahmentabellen)

D22: LAWA Rahmenkonvention Teil B

Zur bundesweit einheitlichen Umsetzung verschiedener Bearbeitungsschritte der EG-WRRL hat die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) eine Rahmenkonzeption erarbeitet.

Während in Teil A Eckpunkte zum Monitoring und zur Bewertung von Oberflächengewässern und Grundwasser dargelegt werden, enthält Teil B Arbeitspapiere, die konkrete Vorgaben, z.B. zu Gewässertypen oder Orientierungswerten machen.

Die folgende Aufstellung enthält direkte Links zu den aktuellen Arbeitspapieren auf der LAWA-Informationsplattform "wasserblick".