Runde Tische – Erft

Die Runden Tische sind das wichtigste Mitwirkungsgremium bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Ebenso wie die Gebietsforen werden sie jeweils von den entsprechenden WRRL-Geschäftsstellen bei den Bezirksregierungen organisiert.

Die Runden Tische finden immer während der Erarbeitung eines neuen Bewirtschaftungsplans statt. Vertreter von Städten, Gemeinden und Wasserverbänden, von Landwirtschafts-, Forstwirtschafts-, Fischerei- und Naturschutzverbänden, der Wirtschaft sowie weitere Gewässernutzer und die interessierte Öffentlichkeit prüfen und aktualisieren den Bewirtschaftungsplan und das Maßnahmenprogramm. Dabei werden alle Aspekte bearbeitet, die für die Entwicklung lebendiger Gewässer eine Rolle spielen. Neben den Bächen, Flüssen und Seen werden auch Abwasser und Grundwasser – meist auf getrennten Veranstaltungen – behandelt. Da die Teileinzugsgebiete zu groß sind, um Einzelmaßnahmen intensiv zu diskutieren, wurden sie in sogenannte „Planungseinheiten“ aufgeteilt. Runde Tische werden jeweils für eine oder mehrere dieser Planungseinheiten durchgeführt.

Die Runden Tische im Teileinzugsgebiet Erft werden von der Bezirksregierung Köln organisiert.