Starkregen

Titelseite Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement
Freitag, 21. Dezember 2018

Starkregen

Mit einer Arbeitshilfe und Fördermitteln unterstützt das Umweltministerium die Kommunen.

Die Starkregenereignisse der letzten Jahre haben den Menschen in Nordrhein-Westfalen erneut vor Augen geführt, dass Starkregen in allen Teilen des Landes Menschenleben gefährdet und erhebliche Schäden hervorrufen kann. Auf Grund des Klimawandels müssen wir uns auf eine Zunahme solcher extremer Niederschlagsereignisse vorbereiten und Vorsorge treffen.

Arbeitshilfe Kommunales Starkregenrisikomanagement

Um die Gesundheit und die Lebensgrundlagen ihrer Bürgerinnen und Bürger zu schützen, aber auch um Kosten durch Schäden an der kommunalen Infrastruktur zu vermeiden, arbeiten derzeit viele Kommunen an der Realisierung eines Starkregenrisikomanagements. Hierzu bietet die „Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement“ kommunalen Fachplanern und Entscheidungsträgern praxisorientierte Hilfestellungen und ein landesweit einheitliches Vorgehen zur Risikominderung.

So werden Vorgehensweisen zur Erstellung von Überflutungsanalysen und Starkregengefahrenkarten, Risikoanalysen sowie Handlungskonzepte zur effizienten Schadensreduzierung beschrieben. Außerdem stellt die Arbeitshilfe den Leserinnen und Lesern Qualitätsstandards und technische Randbedingungen hierzu vor und vermittelt einen Überblick über mögliche kommunale Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen. Überdies wird auf die Bedingungen zur Förderung gemäß der aktuellen Förderrichtlinie Hochwasserrisikomanagement und Wasserrahmenrichtlinie vom 11. April 2017 (FöRL HWRM/WRRL) eingegangen.

Hier können Sie die Arbeitshilfe und die Risikocheckliste als pdf-Dokumente herunterladen:

In der Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement sind bestimmte Niederschlagsszenarien festgelegt, die für die Erstellung von Starkregengefahrenkarten zu verwenden sind:

  • Szenario 2: ein außergewöhnliches Ereignis, welches regional differenziert durch ein statistisches Niederschlagsereignis (Dauer 1 Stunde) mit einer Jährlichkeit von 100 Jahren generiert wird
  • Szenario 3: ein extremes Ereignis, welches durch ein extremes Niederschlagsereignis (90 mm in 1 Stunde) generiert wird

Für Szenario 3 gelten landesweit die genannten 90 mm in 1 Stunde, für das Szenario 2 stellt das LANUV ein Dokument bereit, das die Niederschlagsdaten je Kommune auflistet und zusätzliche Erläuterungen zur Herkunft und Anwendung enthält:

Fachliche Grundlage dieser Datenbereitstellung ist KOSTRA2010R - eine bundesweite Auswertung des Deutschen Wetterdienstes. Er stellt diese Daten über das Internet frei zur Verfügung unter:

Weitere fachliche Erläuterungen enthält ein Beitrag des DWD und der DWA, der 2017 veröffentlicht wurde:

 

 

 

Titelseite Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement

Titelseite Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement

Die Titelseite des PDF-Dokuments "Arbeitshilfe kommunales Starkregenmanagement"
HWRM, Starkregen