Gewässerschutz und ökologische Gewässerentwicklung in Nordrhein-Westfalen
Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - Programm Lebendige Gewässer
Herzlich willkommen auf der Seite www.flussgebiete.nrw.de des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.
Nordrhein-Westfalen ist eine wasserreiche Region: auf einer Länge von insgesamt 50.000 Kilometern schlängeln sich Flüsse und Bäche durch das Land. Hinzu kommen reichhaltige Grundwasservorkommen.
Die Wasserqualität zu erhalten und zu schützen, auftretende Nutzungskonflikte anzugehen und Lösungswege zu erarbeiten - das sind wichtige Aufgaben der Umweltpolitik.
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz verfolgt das Ziel, die ökologischen Potenziale der Gewässer zu entwickeln und orientiert sich dabei an den Qualitätszielen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die Gewässer sollen mit unterschiedlichen Maßnahmen ihren natürlichen Charakter und damit ein Stück natürlicher Wasserlandschaft zurückerhalten. Lebendige Gewässer sind gut für die Natur und wichtig für die Regionen.
Diese ambitionierten Ziele können nur in Kooperation mit den Kommunen und Wasserverbänden, der Land- und Forstwirtschaft, der Industrie und den Naturschutzverbänden erreicht werden, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Sie können sich hier über die wichtigsten europäisch vereinbarten Qualitätsziele und über die nächsten Schritte der Gewässerpolitik in Nordrhein-Westfalen informieren.
InformierenDer Bewirtschaftungsplan stellt sämtliche Informationen über Gewässer und Grundwasser zusammen. Das entsprechende Maßnahmenprogramm gibt den Akteuren vor Ort einen Handlungsrahmen für Verbesserungen in den nächsten Jahren vor: möglichst effizient und aufeinander abgestimmt. Eine Fortschreibung erfolgt alle 6 Jahre. In der Zwischenzeit werden ständig neue Ergebnisse zum Gewässerzustand erhoben, es werden Fahrpläne für den weiteren Umsetzungsprozess erarbeitet und es werden vor allem zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die zur Erreichung der Bewirtschaftungsziele beitragen. |
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MitwirkenDie Fortschreibung des Bewirtschaftungsplans und die Umsetzung des Maßnahmenprogramms erfolgen in einem intensiven Mitwirkungsprozess. Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Bezirksregierungen beziehen zahlreiche Behörden, Verbände und Interessengruppen in die Arbeiten ein. Es sind Arbeitsgruppen eingerichtet und es finden verschiedene Veranstaltungen zur Information und Diskussion statt. Termine finden Sie hier und auf den Internetseiten der Bezirksregierungen. Vor allem zur Umsetzung des Programms Lebendige Gewässer ist darüber hinaus ein intensiver Mitwirkungsprozess auf regionaler Ebene vorgesehen. Die Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Gewässerzustands sind von verschiedenen Trägern durchzuführen. Dazu sollen - soweit Maßnahmen noch nicht umsetzungsreif geplant sind - Umsetzungsfahrpläne bis 2012 erarbeitet werden. Dazu sind regionale Kooperationen eingerichtet. Ansprechpartner für Ihre Fragen und Anregungen finden Sie außerdem hier. NEU! 14.10.2011: Beginn der Anhörung der Öffentlichkeit zu ersten Berichtsentwürfen zur Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Fristende für Stellungnahmen ist der 16.04.2012. Informationen unter: www.meeresschutz.info |
Mitreden: Symposium zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie am 19. / 20. April 2012 in Oberhausen
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EG-Wasserrahmenrichtlinie - Vom Fahrplan zur Umsetzung Am 19. und 20. April 2012 laden zum achten Mal das nordrhein-westfälische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und die Landesverbände von BWK und DWA zu einem Symposium zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie ein. Die Umsetzungsfahrpläne sind fertig gestellt. Viele konzeptionelle Maßnahmen sind abgeschlossen oder stehen vor dem Abschluss. Ein erster Zwischenbericht zum Fortschritt bei der Umsetzung der Maßnahmen ist fällig. Die Veranstaltung steht deshalb unter dem Titel „Vom Fahrplan zur Umsetzung“. In den Vorträgen werden die Erfahrungen aus den Kooperationen thematisiert. Laufende Projekte, die die Umsetzung der WRRL unterstützen, werden vorgestellt. Gute Beispiele mit Mehrwert für die Kommunen geben Impulse für die Umsetzung. Die Situation im Grundwasserschutz steht ebenso im Blickpunkt der Diskussion wie neue Erkenntnisse zur Durchgängigkeit. Der Blick über den Tellerrand umfasst in diesem Jahr nicht nur andere Bundesländer und Mitgliedsstaaten, sondern auch die Frage nach den Anforderungen, die aus anderen europäischen Richtlinien herrühren. Das Thema der Podiumsdiskussion ist mit dem Entwurf zur Fortschreibung der Tochterrichtlinie „Prioritäre Stoffe“ hoch aktuell und spannend: „WRRL und Stoffe - untersuchen wir das Richtige?“ ____________________________________________________________________ |
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Gewinner des NRW- Wettbewerbs "Schulen ans Wasser" sind gekürt
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Knapp 2.700 Schülerinnen und Schüler sind dem Aufruf von Umweltminister Johannes Remmel gefolgt und haben vielfältige Projekte rund um den Lebensraum Bach und Fluss erarbeitet. 157 Klassen und Gruppen haben insgesamt rund 390 Einzelarbeiten eingereicht. Sie haben sich mit insgesamt 82 verschiedenen Bächen und Flüssen in NRW auseinandergesetzt, von A wie Agger bis W wie Wurm. Wegen der überraschend großen Beteiligung hatte das Umweltministerium spontan die Zahl der Preise verdoppelt. In beiden Altersgruppen werden jetzt jeweils zehn statt fünf Preisträger gekürt. Minister Remmel beglückwünschte am 6. Juli 2011 im Rahmen der offiziellen Preisverleihung die sechs besten Klassen und Gruppen persönlich im Düsseldorfer Umweltministerium und überreichte ihnen Siegerurkunden und Preisgelder. >> Alle 20 Preisträger. (pdf-Datei) __________________________________________________________________ >> Pressemitteilung - Halbzeit - >> Pressemitteilung - Gewinner - Alle Informationen zum Wettbewerb sind zu finden unter: www.schulen-ans-wasser.de |
So sehen Sieger aus: Die Erst- bis Drittplatzierten des Wettbewerbs "Schulen ans Wasser" vor dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium in Düsseldorf. (Foto: Bildschön) |




